Wie können traditionelle CPG-Marken das New Normal nutzen?

Written by Orsolya Bakos

August 30, 2021

Bislang umfasste die Vermarktung von Verbrauchsgütern (CPG) riesige Media-Buy-Ins für TV-Spots, In-Store-Displays und Sonderverkaufsangebote. Der Wandel im Kaufverhalten, ausgelöst durch die Pandemie (ganz zu schweigen von den allgemeinen digitalen Trends und den Auswirkungen der aufkommenden D2C-Marken), führt diese eher traditionellen Marken jedoch auf neue, digitalere Wege.

 

Baue auf interaktiven Cotent & Social Commerce

Den Status Quo zu verändern und zu verbessern bedeutet, über Verpackungen und POS hinauszugehen. Marken, die mit ihren Verbraucher:innen während der gesamten Customer Journey interagieren und sie zu einem Teil der Marke selbst machen, gehen genau diesen Schritt: Entweder mit überzeugenden Nano-, Micro-, Macro- und Star-Influencer-Inhalten, die in andere Kommunikationskanäle integriert werden oder mit einem Konzept, das sich in auf Social Media viral verbreitet. So kann das Beste aus der Kreativität der Verbraucher:innen herausholen.

 

Integriere echte Werte

Echte Werte sind etwas, mit dem Verbraucher:innen etwas anfangen können. Diese können ganz unterschiedlich sein, weshalb Marken mit großer Wahrscheinlichkeit Themen finden, die genau zu ihren eigenen Werten passen. Hier auf der Grafik sieht man, dass soziale Themen (wie Armut, Obdachlosigkeit, Bildung, Lebenshilfe, Gesundheitsversorgung) sowie Umweltthemen (wie Nachhaltigkeit, Tierschutz) zu den beliebtesten Themen der Verbraucher:innen gehören. 45% der GenZ und 50% der Millennials spenden mindestens einmal im Monat für solche wohltätigen Zwecke. Das zeigt uns, dass es diesen Generationen wichtig ist, einen Beitrag für ihre Gemeinschaft zu leisten.

Deinen Marke steht auch für diese Werte? Dann zeigt es – am besten auf Social Media, wo die jungen Menschen unterwegs sind, um sich zu informieren und neue Marken kennenzulernen. Es ist eine perfekte Umgebung, um eine Verbindung herzustellen. Außerdem können Influencer:innen, die sich für einen guten Zweck engagieren, die Geschichten von Marken noch wirkungsvoller erzählen. Wie man die richtigen für die eigenen Marke findet, könnt ihr in unserer Studie zu wertebasierte Influencer-Typologie hier nachlesen.

 

Sammle keine Third-party, sondern First-party Data

Die Branche entfernt sich von Cookies von Drittanbietern, was bedeutet, dass Vermarkter auf der ganzen Welt dazu gedrängt werden, mehr und mehr eigene Daten nutzen müssen, um eine direkte Beziehung zu ihren Zielgruppen aufzubauen. Eine Idee wäre der Aufbau einer eigenen Community, gemeinsam mit Ihren Verbraucher:innen. Denn dadurch können Marken eigene Daten sammeln, wie Consumer Insights, Bewertungen, UGC und viele mehr!

In der Tat gibt es für im Marketing derzeit viele Veränderungen, viele Fragen werden gestellt, neue Strategien werden entwickelt. Auf dem Weg zu einer neuen Art der Shopping Journey können Marken auf eine Mischung aus Online-Recherche, Impulskäufen auf Social Media und Offline-Insights zählen.